Leistungen

Hier finden Sie einen Überblick über unsere Leistungen. Gerne beraten wir Sie individuell und finden gemeinsam die für Sie passende Therapie.

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Hier finden Sie einen Überblick über unsere Leistungen. Gerne beraten wir Sie individuell und finden gemeinsam die für Sie passende Therapie.

Urologische Krebserkrankungen machen einen bedeutenden Anteil der häufigsten Tumorerkrankungen in Deutschland aus und betreffen unter anderem Prostata, Harnblase, Nieren und Hoden. Zusammen nehmen sie knapp 40 % der zehn häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland ein, allen voran Prostatakrebs als häufigste Krebserkrankung des Mannes. Die Entstehung verläuft meist schleichend und lange ohne Beschwerden, sodass die Früherkennung eine zentrale Rolle für die Heilung spielt. PD Dr. med. Michael Chaloupka hat sich intensiv wissenschaftlich mit der Diagnostik und Risikoeinschätzung des Prostatakarzinoms beschäftigt und auf diesem Gebiet habilitiert. Als uro- onkologische Schwerpunktpraxis bieten wir Ihnen eine fachärztliche Krebsvorsorge auf hohem Niveau, die über die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen hinausgeht.

Bei Verdacht auf Prostatakrebs ist eine Gewebeentnahme der Prostata wichtig, um die Diagnose zu sichern und das individuelle Risiko zuverlässig einschätzen zu können. Diese Einschätzung ist entscheidend für die weitere Therapieplanung. Lange Zeit wurde die Prostatabiopsie über den Enddarm (transrektal) durchgeführt. Da hierbei ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht, ist immer eine begleitende Antibiotikagabe notwendig; trotzdem kann es in seltenen Fällen zu schwerwiegenden, teilweise lebensgefährlichen Infektionen kommen. In den letzten Jahren hat sich zunehmend die Biopsie über den Dammbereich (Bereich zwischen Hodensack und After), die sogenannte transperineale Prostatabiopsie, etabliert. Diese Methode ist mit einem deutlich geringeren Infektionsrisiko verbunden, sodass auf eine Antibiotikagabe verzichtet werden kann. Die europäischen urologischen Leitlinien empfehlen daher, die transperineale Biopsie gegenüber der Biopsie über den Enddarm zu bevorzugen. Häufig wird vor der Entscheidung zur Biopsie eine MRT-Untersuchung der Prostata durchgeführt, da sie eine hohe Genauigkeit bei der Beurteilung auffälliger, tumorsuspekter Bereiche bietet. Durch die MRT/Ultraschall-Fusionsbiopsie können diese auffälligen Bereiche aus der MRT-Untersuchung gezielt angesteuert und punktgenau biopsiert werden, wodurch die diagnostische Sicherheit nachweislich erhöht wird. Wir führen in unserer Praxis die transperineale MRT/Ultraschall-Fusionsbiopsie der Prostata in lokaler Betäubung mit langjähriger praktischer und wissenschaftlicher Expertise durch. Der Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung mittels Plexusanästhesie, ist anschließend weitgehend schmerzarm und dauert in der Regel etwa 15 Minuten. Gerne klären wir Sie in einem persönlichen Vorabgespräch ausführlich über den Ablauf und mögliche Risiken auf.

Als uroonkologische Schwerpunktpraxis begleiten wir Sie umfassend bei der Behandlung urologischer Krebserkrankungen und bieten moderne medikamentöse Therapien wie Chemotherapie, Immuntherapie sowie Medikamentengaben direkt in die Harnblase an (sog. Instillations-Therapie). Sollte eine weiterführende (operative) Therapie notwendig werden, sorgen wir für eine geeignete Anbindung an spezialisierte Kliniken und Universitätskliniken, damit Sie bestmöglich und nahtlos weiterbehandelt werden. Nach einer erfolgreichen Krebstherapie ist eine strukturierte Nachsorge wichtig, um ein mögliches Wiederauftreten der Erkrankung frühzeitig zu erkennen. Wir bieten Ihnen eine leitliniengerechte Nachsorge, die individuell an Ihre persönliche Risikosituation angepasst ist.

Eine Erektionsschwäche, auch erektile Dysfunktion genannt, beschreibt die wiederholte Schwierigkeit, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten. Gelegentliche Erektionsprobleme, zum Beispiel bei Stress oder Müdigkeit, sind häufig und nicht ungewöhnlich; bestehen die Beschwerden jedoch über einen längeren Zeitraum, ist eine fachärztliche Abklärung sinnvoll. Die Ursachen sind meist vielfältig und können unter anderem Durchblutungsstörungen, Diabetes, Bluthochdruck, hormonelle Veränderungen, Medikamentennebenwirkungen, neurologische Erkrankungen oder psychische Faktoren wie Stress und Leistungsdruck umfassen. Eine Erektionsstörung kann zudem ein früher Hinweis auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein. Als andrologische Schwerpunktpraxis bieten wir Ihnen eine diskrete und umfassende Abklärung mit ausführlichem Gespräch, körperlicher Untersuchung, Ultraschall sowie bei Bedarf hormoneller Diagnostik oder weiterführenden Untersuchungen wie Schwellkörperinjektionstest (SKIT) an. Gemeinsam besprechen wir geeignete Therapieoptionen, darunter medikamentöse Behandlungen, Lebensstilmaßnahmen sowie moderne Verfahren wie die penile Stoßwellentherapie.

Ein Testosteronmangel kann sich durch unterschiedliche Beschwerden bemerkbar machen, zum Beispiel durch nachlassende sexuelle Lust, Erektionsprobleme, Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit, Kraftverlust oder Stimmungsschwankungen. Klassische „Wechseljahre des Mannes“ mit einem raschen körperlichen Wandel und Verlust der Fruchtbarkeit innerhalb weniger Jahre, wie bei der Frau, gibt es jedoch nicht. Zwar nehmen Testosteronspiegel und Fruchtbarkeit mit zunehmendem Alter langsam ab, gehen aber in der Regel nicht vollständig verloren. Häufig ist dies zunächst nicht störend, insbesondere wenn ein Kinderwunsch keine Rolle mehr spielt. Wenn jedoch Libido, Erektion, Kraft oder Energie deutlich nachlassen und nicht mehr zu den eigenen Erwartungen passen, kann ein Testosteronmangel mitursächlich sein. Als andrologische Schwerpunktpraxis bieten wir Ihnen eine fachärztliche Abklärung mit Blutuntersuchung sowie eine individuelle Beratung zu möglichen Behandlungsmöglichkeiten an.

Bei abgeschlossenem Kinderwunsch ist die Sterilisation des Mannes, die sogenannte Vasektomie, abgesehen von sexueller Abstinenz die sicherste und langfristig zuverlässigste Form der Verhütung. Dabei werden in einem kurzen Eingriff in lokaler Betäubung die Samenleiter beider Hoden durchtrennt. In moderner No-Scalpel-Technik erfolgt der Zugang nicht über einen klassischen Hautschnitt, sondern über eine kleine punktförmige Öffnung in der Mitte des Hodensacks. Die Vasektomie hat keine negativen Auswirkungen auf sexuelle Lust, Erektion, Hormonhaushalt oder Menge und Aussehen des Ejakulats; subjektiv bemerkt man nach abgeschlossener Abheilung in der Regel keinen Unterschied. Die wissenschaftliche Datenlage beschreibt die Vasektomie als einfache, sehr wirksame und insgesamt komplikationsarme Verhütungsmethode, ohne Hinweis auf relevante schwerwiegende Langzeitrisiken. Darüber hinaus ist sie im Vergleich zu Kondom, Pille oder Spirale langfristig eine besonders kostengünstige Form der Verhütung. Gerne beraten wir Sie ausführlich zum Ablauf, zur Sicherheit sowie zu möglichen Risiken und führen die Vasektomie in unserer Praxis in lokaler Betäubung in No-Scalpel-Technik durch.

Viele Patientinnen und Patienten leiden unter einer Reizblase mit häufigem Harndrang, häufigem Wasserlassen oder ungewolltem Urinverlust. Die Ursachen können vielfältig sein und reichen von Harnwegsinfekten über Veränderungen der Blasen- oder Beckenbodenfunktion bis hin zu neurologischen Erkrankungen oder altersbedingten Veränderungen. Häufig helfen bereits Verhaltensempfehlungen, Beckenbodentraining oder medikamentöse Therapien. Wenn diese Maßnahmen nicht ausreichen oder nicht gut vertragen werden, kann eine Botox-Behandlung der Harnblase eine wirksame Option sein. Dabei wird der Blasenmuskel gezielt entspannt, sodass Harndrang und Urinverlust deutlich reduziert werden können. Der Eingriff erfolgt ambulant, dauert meist nur wenige Minuten und wird von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

  • Spermiogramm/Ejakulatanalyse
  • Blasenspiegelung mit modernsten flexiblen Geräten
  • Ultraschall
  • Laboruntersuchung
  • Urinmikrobiologie
  • Harnröhrenabstrich

Bitte beachten Sie, dass wir keine kinderurologischen Untersuchungen anbieten. Für eine entsprechende Abklärung wenden Sie sich bitte an spezialisierte kinderurologische Zentren.